Wir arbeitet zusammen mit bulgarischen Tierschützern.
 
Katzen, die Hilfe benötigen, werden dort von fleißigen, ehrenamtlichen Helfern aufgenommen und liebevoll versorgt. Wenn alles in Ordnung ist, werden sie für die Reise vorbereitet, dass beinhaltet die Impfungen und die TRACES-Registrierung laut EU-Verordnung, Transponderchip, Entwurmung, Gesundheitstests usw.
Ist alles erledigt, vereinbaren die Kollegen einen gemeinsamen Transport-Termin mit uns.

Wenn der Transport klar ist, erfolgt die Anmeldung beim Veterinäramt in Sofia, die alle Daten an das für uns zuständige Veterinäramt in Heidelberg weiterleiten.
 
Die Katzen werden von den Tierschützern zum Transport-Fahrzeug gebracht und von uns in der Pflegestelle in Empfang genommen. Die meisten Katzen sind trotz der langen Fahrt entspannt und freuen sich auf die ersten Besucher.

Warum noch Katzen aus dem Ausland aufnehmen?

...Warum auch Auslandtierschutz?.... haben wir hier in Deutschland nicht genug Tiere, denen geholfen werden muss ? So werden wir häufig gefragt. Natürlich müssen wir den Tieren in Deutschland helfen und tun das auch. Aber wenn man das unvorstellbare Leid der Tiere in vielen Ländern innerhalb und ausserhalb Europas sieht, kann kein Mensch, der Tiere mag, diese Frage stellen.

 

  • Weil es in Deutschland keine grausamen Vergiftungsaktionen für freilaufende Hunde und Katzen gibt, auch wenn es hier leider auch herrenlose Katzen gibt, die wenigstens z.T. von etlichen tierlieben Menschen notdürftig versorgt werden; ausgesetzte Hunde werden ziemlich schnell in Deutschland aufgegriffen und einem Tierheim zugeführt.
  • Weil in Deutschland nicht die Regierung verlangt, dass alle Hunde erschlagen (z.B. China) oder erschossen oder vergiftet (z.B. Ägypten, Russland,…) werden müssen (wobei jedem Hund nur eine Kugel zusteht, egal, ob er nur verletzt oder tot ist);
  • Weil Tierheime in Deutschland weder Tötungsstationen noch Sammel-Lager sind, in denen die Tiere entweder bis zu ihrer Tötung oder lebenslänglich grauenvoll untergebracht sind - nur um Profite zu schüren - und kaum etwas zu fressen bekommen, geschweige denn tiermedizinisch behandelt werden;
  • Weil es im Ausland praktisch keinen oder viel zu wenig Tierschutz-Engagement gibt und damit diese Tiere dort nie eine Chance erhalten würden;
  • Weil Hunde in Deutschland, die nicht mehr gebraucht werden, nicht in hoher Anzahl erhängt oder mit einem Stein am Hals ertränkt oder in tiefen Höhlen entsorgt werden.
  • Weil Tiere in Deutschland Gott sei Dank nur seltener in Müllschluckern "entsorgt" werden. Im Ausland ist dies an der Tagesordnung;
  • Weil sich im Ausland absolut niemand um angefahrene oder verletzte Tiere kümmert. Ein sich krümmender angefahrener Hund z.B. berührt im Ausland niemanden. Kein Auto würde wegen eines Hundes oder einer Katze langsamer fahren oder halten bzw. diesem/r ausweichen;
  • Weil in Deutschland vor der Urlaubssaison keine Hunde und Katzen auf hoher See lebend über Bord geworfen werden, auch wenn es doch hier immer noch auf dem Dorf vor allem vorkommt, dass ungewollte Tiere (besonders Katzen) ertränkt werden; Im Ausland sind solche Handlungsweisen in großem Ausmaß legal;
  • Weil Hunde und Katzen in Deutschland nicht zu Tausenden und Abertausenden vergast werden;
  • Weil im Ausland Millionen Hunde lebenslänglich ohne richtige Hütte einsam an einer kurzen Kette, die vielleicht wenigstens an einer offenen Tonne befestigt ist, dahin vegetieren, bis sie tot sind, was in Deutschland verboten ist;
  • Weil im Ausland Menschen Tiere selbstverständlich quälen können, ohne mit Bestrafung rechnen zu müssen;
  • Weil in den Ländern, wo die Menschen am ärmsten sind, die Tiere völlig auf der Strecke bleiben und noch mehr leiden;
  • Weil im Ausland Tiere als Arbeitsgegenstände mittelalterlich und grausam ausgebeutet werden und sich niemand darum schert, dass es auch Lebewesen sind;
  • Weil es in Deutschland wenigstens ein minimales Tierschutzgesetz gibt, welches Handreiche für Bestrafung sein kann und sehr viele Menschen sich ehrenamtlich das Engagement im Tierschutz auf die Fahne geschrieben haben, wovon Tiere im Ausland nur träumen.
  • Weil es keine Rolle spielt, wo ich helfe, sondern wem. Leid ist nicht nur im eigenen Land, sondern überall schlimm - besonders dort, wo Tierquälereien obligatorisch sind und niemanden stören. Also hilft man den am weitesten hinten angesetzten Kreaturen auf dieser Welt. Jeder sollte seine Prioritäten setzen, damit breitgefächert Hilfe zum Einsatz kommen kann;
  • Weil in vielen Ländern die Menschen generell überhaupt kein Mitgefühl mit Tieren kennen und somit diese Tiere - die keinerlei Lobby haben - nur durch uns ein klein wenig Hilfe erfahren können;
  • Weil man sich nicht rechtfertigen muss, wofür man sich einsetzt, denn jedes Engagement ist wichtig und nur, wer sich selber unermüdlich engagiert, kann einschätzen, was dies bedeutet und: weil Auslandstierschutz genau wie Inlandstierschutz schlicht und einfach nötig ist. Quelle Gaby Ertl