Nach beidseitigem Unterschreiben des Übernahmevertrages wird eine Schutzgebühr fällig in bar, durch Überweisung oder Paypal. Die Schutzgebühr ist eigentlich eine Aufwandsentschädigung und soll lediglich die Kosten für das Tier (Impfungen, Entwurmungen, Untersuchung, Gesundheitstests, Transport usw.) decken und dient nicht zu unserer Bereicherung, weshalb wir bitten von jeglichen Handelsversuchen abzusehen.

Für unkastrierte Katzen erheben wir eine Schutzgebühr von 160 Euro.
Für kastrierte Katzen erheben wir eine Schutzgebühr von 190 Euro.
Für kastrierte Langhaarkatzen erheben wir eine Schutzgebühr von 220 Euro
Für kastrierte Rassenkatzen erheben wir eine Schutzgebühr von 250 Euro

Kein Cent davon geht in die Personalkosten, denn wir alle arbeiten rein ehrenamtlich und zum Wohle der Tiere.

Nach der Adoption stehen wir Ihnen immer mit Rat und Tat zur Seite, selbstverständlich auch falls es Probleme gibt. Wir freuen uns auch über Fotos der Tiere in ihrem neuen Leben, damit wir sehen können, wie sie sich entwickeln. Wenn sich Ihr Tier eingelebt hat, werden wir nach einiger Zeit erneut eine Person aus dem Tierschutz schicken, die sich ein Bild über das Tier im neuen Heim machen wird. Die Tiere werden von uns, nach Abschluss des Vertrages, auf Ihren Namen bei Tasso (=kostenlos) registriert, was auch im Vertrag mit geregelt ist.

Die Schutzgebühr ist kein Kaufpreis!

Oft wird uns die Frage gestellt, warum wir eigentlich eine Schutzgebühr verlangen und was dies überhaupt bedeutet. Wir sollten doch froh sein, dass das Tier ein Zuhause bekommt.

Es ist auf jeden Fall kein Kaufpreis, denn die Schutzgebühr dient nicht dem Zweck, Geld mit unseren Schützlingen zu verdienen.

Die Schutzgebühr dient zum einen dazu, dass nicht spontan und unüberlegt ein Tier angeschafft wird.

Spontane und unüberlegte Tier-Käufe enden meist mit viel Stress und Leid für alle Beteiligten — sowohl für das Tier als auch Mensch. Man muss sich dessen bewusst sein, dass ein Tier laufende Kosten verursacht und es im schlimmsten Fall auch mal deutlich mehr kostet — sei es aufgrund eines Unfalls oder einer nicht vorhersehbaren Krankheit.

Zum anderen und das ist das wichtigste Kriterium, ist sie dazu da, die bereits im Vorfeld angefallenen Kosten zu decken.

Jedes einzelne Tier wird im Ausland (und auch Inland) untersucht und versorgt. Hier erläutern wir Ihnen die Kosten, die für unsere Tiere anfallen können:

  • Impfung/en
  • Wurmkur/en
  • Floh-/Zeckenmittel
  • Microchip inklusive Implantierung
  • EU-Heimtierausweis
  • Kastration
  • Bluttests
  • Transportkosten
  • Futter
  • unter Umständen auch Unterbringungskosten 

Die Kosten für sonstige medizinische Behandlungen kommen natürlich noch hinzu. Ebenso wie Kosten für Betten, Katzentoiletten, Streu, Näpfe, Transportboxen, Fahrten zum Tierarzt und in die Klinik etc.

Vieles kann durch Sachspenden abgedeckt werden, aber längst nicht alles.

Oft helfen wir alten und/oder kranken Tieren und solchen, die dringend operiert werden müssen. Sollte einmal etwas von der Schutzgebühr „übrigbleiben“, wird es für diese armen Tiere verwendet.

Die Einnahmen aus den Schutzgebühren sind nach dem Sozialprinzip aufgebaut.

Die komplette Schutzgebühr wird für die Tierschutzarbeit und unsere Schützlinge verwendet. Unser Verein und auch die Mitglieder stecken sich nichts davon in die eigene Tasche. Unsere Helfer arbeiten alle ehrenamtlich und zahlen viele Dinge privat (z.B. die Fahrtkosten für Vor- und Nachkontrollen sowie die Abholung von Tieren nach ihrem Transport, etc.). Und auch die Pflegestellen in Deutschland zahlen viel aus eigener Tasche (Futter, kleinere Tierarztbesuche, etc.).

Oft werden wir gefragt, warum denn ein altes oder krankes Tier genau so viel „kostet“ wie ein Junges oder Gesundes. Dies beantworten wir Ihnen gerne:

Die jungen und gesunden Tiere, für die weniger Kosten nötig sind, tragen nach dem Sozialprinzip die alten, kranken oder nur schwer vermittelbaren Tiere mit. 

Sie sehen also...

Die Schutzgebühr ist eine Kalkulation verschiedenster Kostenpunkte und hilft lediglich uns über Wasser zu halten, sodass wir die Tierschutzarbeit fortsetzen können. Meist reicht nicht einmal das aus, weswegen wir für jede einzelne (auch noch so kleine) Spende dankbar sind.

Es geht nicht darum einen Betrag für ein Tier festzulegen und damit Geld zu verdienen. Egal ob alt, jung, gesund oder krank — jedes Tier ist gleich viel wert. Wir versuchen unser Möglichstes, um jedem Tier, das unsere Hilfe benötigt, diese auch zu geben.

Wir bedanken uns, dass Sie sich die Zeit genommen haben und diese Seite bis zum Ende gelesen haben.